Anerkennung der Quartiere
Die Gemeindeordnung soll ausdrücklich festhalten, dass die Stadtkreise aus Quartieren bestehen und die Quartiere als historisch-geografische Einheiten anerkannt sind.
Für die Anerkennung der Zürcher Quartiere als gewachsene Lebens- und Identifikationsräume und für den frühzeitigen Einbezug der Quartierbevölkerung bei besonders betroffenen städtischen Vorhaben.
Am 30. September 2026 hat der Zürcher Gemeinderat der Einzelinitiative «Anerkennung der Quartiere»mit 51 Stimmen die vorläufige Unterstützungerteilt.
Damit hat die Initiative die erste parlamentarische Hürde erfolgreich genommen. Nach der bereits erfolgten Gültigkeitserklärung wird das Anliegen nun durch den Stadtrat materiell geprüft.
Die Gemeindeordnung soll ausdrücklich festhalten, dass die Stadtkreise aus Quartieren bestehen und die Quartiere als historisch-geografische Einheiten anerkannt sind.
Die Stadt soll die Quartierbevölkerung bei städtischen Vorhaben einbeziehen, wenn deren Belange besonders betroffen sind.
Wohnen, Verkehr, öffentlicher Raum, Schulen, Gewerbe, Grünräume und Nachbarschaften prägen den Alltag unmittelbar. Städtische Vorhaben wirken deshalb nicht überall gleich, sondern oft besonders stark in einzelnen Quartieren.
Alle Argumente ansehen →«Wer in einem Quartier lebt oder arbeitet, soll bei besonders quartierprägenden Vorhaben angemessen gehört werden.»
Aus der Begründung der eingereichten Einzelinitiative