Quartiere sind Lebensräume
Die Stadt wird nicht abstrakt erlebt. Wohnen, Verkehr, öffentlicher Raum, Schulen, Gewerbe, Grünräume und Nachbarschaften prägen den Alltag im Quartier.
Warum Zürich seine Quartiere ausdrücklich anerkennen und bei besonderer Betroffenheit einbeziehen sollte.
Die Stadt wird nicht abstrakt erlebt. Wohnen, Verkehr, öffentlicher Raum, Schulen, Gewerbe, Grünräume und Nachbarschaften prägen den Alltag im Quartier.
Die gewachsenen Quartiere geben der Stadt Nähe, Geschichte und Zugehörigkeit. Diese Bedeutung soll in der Gemeindeordnung sichtbar werden.
Städtische Vorhaben wirken nicht überall gleich. Bei besonderer Quartierbetroffenheit soll die lokale Perspektive frühzeitig in die Meinungs- und Willensbildung einfliessen.
Die Initiative verlangt weder Quartierparlamente noch neue Kommissionen oder Ämter.
Stadtrat, Gemeinderat und Verwaltung behalten ihre bestehenden Zuständigkeiten. Die konkrete Ausgestaltung bleibt den zuständigen städtischen Organen überlassen.
Ein rechtzeitiger Einbezug der besonders betroffenen Quartierbevölkerung kann Entscheidungsgrundlagen verbreitern und die Nachvollziehbarkeit städtischer Vorhaben stärken.
Die Anerkennung der Quartiere und der angemessene Einbezug ihrer Bevölkerung sind keine Frage eines einzelnen politischen Lagers.
Die Initiative setzt einen klaren Grundsatz, ohne ein starres Organisationsmodell vorzugeben.