Gültig erklärt · Abstimmung im Gemeinderat am 30. September 2026Einzelinitiative «Anerkennung der Quartiere»
Acht Gründe

Argumente

Warum Zürich seine Quartiere ausdrücklich anerkennen und bei besonderer Betroffenheit einbeziehen sollte.

01

Quartiere sind Lebensräume

Die Stadt wird nicht abstrakt erlebt. Wohnen, Verkehr, öffentlicher Raum, Schulen, Gewerbe, Grünräume und Nachbarschaften prägen den Alltag im Quartier.

02

Quartiere prägen Zürichs Identität

Die gewachsenen Quartiere geben der Stadt Nähe, Geschichte und Zugehörigkeit. Diese Bedeutung soll in der Gemeindeordnung sichtbar werden.

03

Betroffenheit ist örtlich verschieden

Städtische Vorhaben wirken nicht überall gleich. Bei besonderer Quartierbetroffenheit soll die lokale Perspektive frühzeitig in die Meinungs- und Willensbildung einfliessen.

04

Keine neuen Behörden

Die Initiative verlangt weder Quartierparlamente noch neue Kommissionen oder Ämter.

05

Keine neue Verwaltungsebene

Stadtrat, Gemeinderat und Verwaltung behalten ihre bestehenden Zuständigkeiten. Die konkrete Ausgestaltung bleibt den zuständigen städtischen Organen überlassen.

06

Mehr Nähe, Transparenz und Akzeptanz

Ein rechtzeitiger Einbezug der besonders betroffenen Quartierbevölkerung kann Entscheidungsgrundlagen verbreitern und die Nachvollziehbarkeit städtischer Vorhaben stärken.

07

Bewusst überparteilich

Die Anerkennung der Quartiere und der angemessene Einbezug ihrer Bevölkerung sind keine Frage eines einzelnen politischen Lagers.

08

Ein schlanker Grundsatz

Die Initiative setzt einen klaren Grundsatz, ohne ein starres Organisationsmodell vorzugeben.