Häufige Fragen
Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Initiative und zum weiteren Verfahren.
Worum geht es bei der Initiative?
Die Zürcher Quartiere sollen als gewachsene Lebens- und Identifikationsräume ausdrücklich in der Gemeindeordnung anerkannt werden. Zudem soll die Quartierbevölkerung bei städtischen Vorhaben mit besonderer Quartierbetroffenheit in die Meinungs- und Willensbildung einbezogen werden.
Weshalb braucht es die Initiative?
Zentrale Bereiche des Alltags werden im Quartier erlebt. Gleichzeitig können städtische Vorhaben einzelne Quartiere besonders stark treffen. Die Initiative trägt dieser örtlich unterschiedlichen Betroffenheit Rechnung.
Schafft die Initiative neue Quartierbehörden?
Nein. Sie schafft weder neue Behörden noch neue politische Ebenen.
Entstehen neue Zuständigkeiten?
Nein. Die bestehenden Zuständigkeiten von Stadtrat, Gemeinderat und Verwaltung bleiben unverändert.
Was bedeutet «Einbezug der Quartierbevölkerung»?
Die Initiative legt keinen starren Mechanismus fest. Die konkrete Ausgestaltung bleibt den zuständigen städtischen Organen vorbehalten.
Werden Quartiervereine bevorzugt?
Nein. Die Initiative richtet sich an die Quartierbevölkerung. Quartiervereine können weiterhin wichtige Ansprechpartner sein, erhalten durch den Initiativtext aber keine besonderen gesetzlichen Privilegien.
Bei welchen Vorhaben ist die Initiative relevant?
Bei städtischen Vorhaben, welche die Belange eines Quartiers besonders betreffen. Die Initiative nennt bewusst keine abschliessende Liste.
Ist die Initiative parteipolitisch ausgerichtet?
Nein. Sie ist bewusst einfach und überparteilich formuliert.
Wie ist der aktuelle Stand?
Die Initiative wurde für gültig erklärt. Der Gemeinderat stimmt am 30. September 2026 über die vorläufige Unterstützung ab. Werden mindestens 42 Stimmen erreicht, wird sie dem Stadtrat zur Prüfung überwiesen.
Wer steht hinter der Initiative?
Eingereicht wurde die Initiative von Simon Schaltegger-Steiger. Er war rund zehn Jahre Mitglied des Vorstands des Quartiervereins Hottingen und von 2001 bis 2008 dessen Präsident.